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Informationen KURZ & BÜNDIG - Nr. 27 / Mai 2011

In eigener Sache


Mit Ende des letzten Ausbildungsjahres schloss Ende Januar unsere Frau Burkhardt ihre Ausbildung zur Technischen Zeichnerin im Fachbereich Heizung / Lüftung / Sanitär mit Bestnoten erfolgreich ab. Wir freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit Ihr.

 

Kirchentag der Sonne in Dresden


Zu Beginn des Evangelischen Kirchentages wird am 01.06.2011 um 13 Uhr ein besonderes Solarkreuz aufgestellt. Hierzu erhielten wir von Dr. Ulrich Böhme, ehemals Baureferent der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, folgende Handreichung, die auf die Bedeutung in mehrfacher Hinsicht hinweisen kann. Der nachfolgende Text stammt ausschließlich von Herrn Dr. Böhme und soll zum NachDENKen anregen:

"Kürzlich titelte DIE ZEIT: Mitten im eher gottlosen Sachsen richtet Dresden den Evangelischen Kirchentag aus. Das aber ist Chance, Herausforderung! Chance, um das Wirken Gottes in unserer Einen Welt zu bezeugen, und Herausforderung, um dem Anspruch Gottes an uns vermeintlich so aufgeklärte Menschen nachzuspüren.

Der Abschluss des Kirchentages fällt auf den Internationalen Tag der Umwelt, jene unbequeme Denk-Station angesichts der in vieler Hinsicht gefährdeten Schöpfung! Das hat engagierte Techniker am solaren Forschungs- und Industriestandort Dresden motiviert, als ermutigendes Zeichen zum Kirchentag der Sonne ein SOLARKREUZ zu stiften.

Dieses Kreuz, bedeutungsreiches Symbol des Christentums, wird 12 m hoch aus Solarmodulen errichtet. An der Elbe positioniert wird es "unübersehbar" die Dresdner Stadtlandschaft mitbestimmen. Die Solarmodule "sammeln" tagsüber Strom, der das Kreuz auch nachts mittels LED-Leuchten wahrnehmbar machen wird.

Das SOLARKREUZ will verdeutlichen: Christlicher Glaube und Mitverantwortung für die Bewahrung von Gottes Schöpfung gehören zusammen. Und - in diesem Miteinander sind erneuerbare Energien und damit die Energiepolitik ein Schlüsselthema, nicht erst seit Fukushima. Kirchgemeinden und Einzelchristen als Teil der Bürgergesellschaft sollen für die sich längst abzeichnenden ökologischen Probleme sensibilisiert und aktiv in die Umweltschutzbemühungen einbezogen werden. Und das über Predigt und Gebet hinaus.

Dazu gehört unter anderem die Einsicht, dass Bewahrung der Schöpfung dringender und damit höherrangiger geworden ist als fundamentalistisch betriebener Denkmalschutz. In Sachsen sind mehr als 50 Solaranlagen auf kirchlichen Gebäuden installiert. Das ist erfreulich, aber keineswegs hinreichend. Ein Kirchgebäude wurde ja nie als Denkmal, wohl aber zur Ehre Gottes und dessen Schöpfung errichtet! Deshalb soll mit dem SOLARKREUZ vielerlei "Nachahmung" in den Kirchgemeinden bewirkt werden.

Darüber hinaus müssen wir uns über Verhaltensänderungen jedes einzelnen und des Gemeinwesens verständigen, um verantwortungsbewusst gegenüber uns nachfolgenden Generationen zu leben und zu handeln. Dabei gilt: Ich bin gefordert! Denn zwischen meinem Wissen über die Umwelt-Befindlichkeiten, meinem umweltschädigenden Verhalten und dem biblischen Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung liegen Welten.

Sehr wohl kann ich sach-dienlich auf Energiepolitik Einfluss nehmen. Beispielsweise helfen bewusste Inanspruchnahme von Öko-Stromanbietern und sparsamer Gebrauch von Energie Lebens-Zukunft zu sichern. Gemäß Kirchentagsmotto möge da auch dein Herz sein (Matth. 6,21)! Verweigern wir uns also bitte der eigennützigen Frage "Warum denn ich?"

Weiter wie bisher geht nicht; denn "wer will, dass die Welt bleibt, wie sie ist, will nicht, dass sie bleibt" (Max Frisch). In diesem Sinn mischt sich das SOLARKREUZ zeichensetzend in die Öffentlichkeit. Wir müssen Können, Dürfen, Nichtdürfen und Sollen neu definieren und vorbildschaffend leben. Anderenfalls haften unsere Kinder und Enkel, von denen wir die Welt nur geliehen haben, für ihre Eltern.

Vermittelte das SOLARKREUZ auch jene Botschaft, nach der viele kleine Leute an vielen kleinen Orten mit vielen kleinen Schritten sehr wohl zur Bewahrung der Schöpfung beitragen können, wäre seine Mission erfüllt; denn die Gattung homo sapiens wird nur in einer gesunden Umwelt überleben, nicht vermittels gefüllter Bankkonten."

Ulrich Böhme
Mai 2011

 

Weiterbildung


Messen:

Seminare der VBG finden Sie unter
www.vbg.de/seminare

Die Buchung kann direkt online bei der VBG unter
www.vbg.de/qualifizierungen/seminare erfolgen.

 

Wussten Sie schon, dass ...


... die Stiftung Orgelklang in Zusammenarbeit mit der Deutschen Post eine Briefmarke herausgegeben hat. Wie die Wochenzeitung "Der Sonntag" in seiner Ausgabe Nr. 15 vom 10.04.2011 berichtet, zeigt die 55-Ct-Marke eine Orgel aus der St. Johanniskirche im bayrischen Aufkirchen. Das neue Heft mit zehn Marken kann für 10 Euro zzgl. Versandkosten bei der Stiftung Orgelklang erworben werden. Davon kommen 4,50 Euro der Förderprojekte der Stiftung zugute. Weitere Infos: www.stiftung-orgelklang.de

... es vielleicht bald Dom-Honig aus Berlin geben wird? Wie die Zeitung "Die Kirche" berichtet, wurden am 19.04.2011 durch den Imker Frank Hinrichs aus Gatow zwei Bienenstöcke auf das Dach des Domes geschafft. Die Maßnahme gehört zum Projekt "Berlin summt". Hierdurch soll die Artenvielfalt in der Metropole erhöht werden. Im Juni sollen die ersten Waben entnommen werden. Der Imker geht von einem leichten Lindenblütengeschmack aus, was aufgrund der Nähe zur Straße Unter den Linden nicht verwundert. Quelle: Die Kirche Nr. 17 vom 24.04.2011

 

Letzte Hinweise


Vorstehende Informationen dienen der Information zu Themen, die uns bei unserer Arbeit begegnen und die von gewissem Interesse sind. Unsere Infos sollen weder etwas empfehlen, bevorzugen oder anderweitig bevorteilen noch irgendjemanden benachteiligen. Sie sollen Denkanstöße geben und die weitere Kommunikation fördern. Sie ersetzen weder eine individuelle Beratung noch lässt sich aus den Information eine Haftung jeglicher Art ableiten. Bitte setzen Sie sich bei Interesse direkt mit uns in Verbindung.

Informationsschluss: 31.05.2011