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Informationen KURZ & BÜNDIG - Nr. 26 / November 2010

In eigener Sache


In der evangelischen Kirche "Zur frohen Botschaft" in Berlin-Karlshorst befindet sich ein klingendes Juwel des preußischen Kulturerbes: Es ist die 1755 für Anna Amalia, Prinzessin von Preußen, gebaute Hausorgel. Ursprünglich für das Balkonzimmer im Berliner Stadtschloss aufgestellt, hat dieses Instrument eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Wir können uns glücklich schätzen, diese in Berlin einzigartige, in fast allen Teilen original erhaltene Orgel hören und erleben zu dürfen.

Die Arbeiten zur Optimierung des Raumklimas an der Amalienorgel neigen sich dem Ende. Wir freuen uns, dass wir daran mitwirken durften, um die Amalie in eine gute Zukunft zu führen.

Weitere Infos sind zu finden unter: www.amalien-orgel.de

 

Die Schloßkirche Chemnitz wird wieder eröffnet!


Nach umfangreicher Sanierung kann die Schloßkirche in Chemnitz ab Ende 2010 wieder genutzt werden. Bei den fast einjährigen Arbeiten wurde der Fußboden, die Heizungsanlage und Teile der Elektroanlage erneuert. Die Gemeinde hat sich mit großen Engagement und nach eigener Aussage 900 Arbeitsstunden an den Arbeiten beteiligt. Die Kosten betrugen rund 500.000 Euro. Bei den Maßnahmen zur Heizungsanlage konnten die Kosten nicht nur eingehalten, sondern gegenüber der ursprünglichen Kostenplanung von 2008 sogar um rund 20.000 Euro gesenkt werden.

Dies ist insofern eine Besonderheit, weil die Kirche nun eine der modernsten Regelungen von Kirchenheizungen besitzt. Diese hat nicht nur die bei Kirchen üblichen Möglichkeiten mit separaten Heizkreisen, Temperaturrampe und Feuchtevorrangschaltung, sondern sie lässt sich von mehreren Standorten aus über das Internet bedienen. Auch die Gemeinde profitiert davon, können doch die Mitarbeiterinnen des Pfarramtes die Veranstaltungen nun vom Pfarramt aus mit wenigen Mausklicks in Sekundenschnelle einstellen ohne vor Ort in die rund 400 Meter entfernte Kirche gehen zu müssen.

Mit der Regelung wird außerdem der Verlauf von Temperatur und Luftfeuchtigkeit innen und außen aufgezeichnet. Mit diesen Daten können später die Einstellungen optimiert werden, um den Energieverbrauch und die Energiekosten senken und die Behaglichkeit verbessern zu können.

Nächstes Projekt der Kirchgemeinde ist die Fertigstellung der neuen Orgel. Bisher sind zwei Drittel fertig. Für das restliche Drittel werden rund 200.000 Euro benötigt. Wer sich hierfür interessiert, möge unter

www.schloss.kirche-chemnitz.info/orgel/patenschaft
www.schloss.kirche-chemnitz.info

 

Ergebnisse zum Einspruchsverfahren zur DIN EN 15759-1 Beheizung von Andachtsstätten


In der Einspruchssitzung wurden die zahlreichen Einsprüche zur erneut vorgelegten ehemaligen sogenannten "Kirchenheizungsrichtlinie" behandelt.

An dem vorgelegten Normentwurf wurde so grundsätzlich gearbeitet, dass am Ende zusammenfassend einmütig als deutsches Votum - trotz der zahlreichen konstruktiven und detaillierten Formulierungsvorschläge - eine Ablehnung als deutsche Position im CEN zwingend erschien.

Angesichts der langen Vorgeschichte sowie der zahllosen Verhandlungen, die zwischenzeitlich schon zu dem vorgelegten Kompromisspapier führten, wird sich allerdings erst zeigen, ob und ggf. wie sich diese deutsche Position international vertreten und durchsetzen lassen wird.

 

Präsentation Mittelalterliche Wandmalerei in Brandenburg Band 1


Wie das BLDAM am 20.10.2010 mitteilte, wird der erste Band eines Projektes des BLDAM zur Inventarisierung der mittelalterlichen Wandmalereien im gesamten Land Brandenburg vorgestellt. Im einleitenden Textteil werden in Aufsätzen zu Themen der Architektur- und der Kunstgeschichte, zum Bestand der Wandmalereien und den Bezügen zu anderen Kunstgattungen Aspekte von Kirchenbau und -ausstattung in der Region der Niederlausitz vorgestellt.

Das Buch wird von der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Frau Dr. Martina Münch, am 27.10.2010 um 11:45 Uhr im Gartensaal des Schlosses Glienicke (Nähe Glienicker Brücke Königstraße 36, 14109 Berlin) der interessierten Öffentlichkeit präsentiert.

Im Buch geht es um die Kirchen der Niederlausitz, die einen großen Bestand mittelalterlicher Wandmalerei bergen. Dazu gehören einige Befunde aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, in überwiegendem Maße sind jedoch Raumausmalungen des 14. und 15. Jahrhunderts erhalten geblieben. Die Palette der Bildprogramme reicht von phantasievoller abstrakter Ornamentik und floraler Dekoration über die Darstellung einzelner Heiliger bis hin zu umfangreichen narrativen Bildzyklen.

 

Erste Großspende für Potsdamer Garnisonkirche


Für den geplanten Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche ist die erste private Großspende eingegangen. Eine 93-jährige Frau aus Bad Pyrmont habe der Fördergesellschaft mehr als 700.000 Euro vermacht. Mit dem Nachlass stünden inzwischen rund drei Millionen Euro für den Wiederaufbau zur Verfügung. Die Wiedererrichtung der Garnisonskirche soll nach derzeitigem Stand 2013 beginnen.

Quelle: Wochenzeitschrift Die Kirche Nr. 42 vom 17.10.2010
www.die-kirche.de

 

Dorfkirche mit 500.000 Euro der Stiftung KiBa fertig saniert


Am 03.10.2010 wurde der Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Kirche in Walddorf am Kottmar in der Oberlausitz gefeiert. 2007 erhielt die Kirchgemeinde von der Stiftung KiBa den Förderpreis in Höhe von 500.000 Euro. Dank weiterer Mittel war es möglich, die Dorfkirche von Grund auf zu restaurieren. Erneuert wurden der 300 Jahre alte Kirchturm, das Dach sowie Fassade und Innenraum der Kirche.

Quelle: Wochenzeitschrift der Sonntag Nr. 40 vom 03.10.2010

 

Letzte Hinweise


Vorstehende Informationen dienen der Information zu Themen, die uns bei unserer Arbeit begegnen und die von gewissem Interesse sind. Unsere Infos sollen weder etwas empfehlen, bevorzugen oder anderweitig bevorteilen noch irgendjemanden benachteiligen. Sie sollen Denkanstöße geben und die weitere Kommunikation fördern. Sie ersetzen weder eine individuelle Beratung noch lässt sich aus den Information eine Haftung jeglicher Art ableiten. Bitte setzen Sie sich bei Interesse direkt mit uns in Verbindung.

Informationsschluss: 26.11.2010