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Informationen KURZ & BÜNDIG - Nr. 19 / Dezember 2007

In eigener Sache


Das Ende des Jahres 2007 möchten wir mit einer neuen Ausgabe unserer Information beenden. Gleichzeitig möchten wir darauf hinweisen, dass wir die Information zukünftig ausschließlich auf unserer Homepage zur Verfügung stellen. Bei Bedarf können Sie von uns ein gedrucktes Exemplar anfordern. Wir werden es Ihnen dann umgehend als PDF-Datei oder in Papierform übersenden. Nun bleibt uns nur der Wunsch für einen guten Start ins neue Jahr 2008. Wir wünschen Ihnen hierfür alles Gute.

 

Läuten bis die Glocke sprengt


Um herauszufinden, wie eine Glocke beschaffen sein muss, damit sie gut klingt und lange hält, hat das europäische Zentrum für Glockenforschung in Kempten im Allgäu einen Dauerläutversuch durchgeführt. Dabei ermittelten Sensoren die Materialverformungen vor allem in dem Bereich, wo der Klöppel auftrifft. Nachdem es in Europa nur noch etwa 50 Glockengießereien gibt, haben sich acht davon zusammengetan, um wissenschaftliche Untersuchungen vorzunehmen. Interessant sind die verschiedenen europäischen "Läutkulturen". Während in Deutschland die Glocken üblicherweise mit einem Winkel von 60° geläutet, also auf 7- oder 8-Uhr-Stellung hochgezogen werden, läuten die Österreicher mit der 10-Uhr-Stellung. In Italien werden die Glocken meist ganz nach oben gezogen und in Spanien drehen sie sich im Kreis. Ob Glocken von Hand oder maschinell geläutet werden, hat nach Aussage des Zentrums für Glockenforschung keinen Einfluss auf Lebensdauer oder Klang der Glocken. Ob es den Glockenforschern gelingt, dem eigentlichen Ziel des Projektes näher zu kommen, den Monteuren vor Ort Hilfen für die Beurteilung zu geben, hängt auch davon ab, wie weit das Projekt durchgeführt werden kann. Daher wird für das Jahr 2008 nach Finanzierungsmöglichkeiten gesucht.

 

Kirchenorgeln und Elektroschrott-Verordnung?


Wie die EU-Kommission veröffentlichte, soll die Elektroschrott-Verordnung nicht auf Kirchenorgeln angewendet werden. Damit wird eingesehen, dass Kirchenorgeln nicht so wie Handys oder andere Konsumgüter behandelt werden können. Eine entsprechende Richtlinie, die den Bleigehalt von Elektrogeräten regelt, soll demnach auf die Instrumente nicht angewendet werden. Ursprünglich sollte britischen Medien zufolge der Bau elektrisch betriebener Orgeln verboten werden, da die Orgelpfeifen bis zu 50 % des giftigen Schwermetalls enthalten. Die EU-Richtlinie erlaubt lediglich 0,1 %.

 

Wettereinflüsse und Solarkollektoren


Nach einer Information der Deutschen Energieagentur halten deutsche Solaranlagen extreme Wettersituationen, Platzregen, orkanartige Stürme und sogar Hagelschläge aus. Dies gilt natürlich nur, wenn die gesetzlich vorgegebenen Kontrollen der Produkte durchgeführt wurden und der Einbau nach den einschlägigen Vorschriften und Herstellerrichtlinien erfolgte. Inzwischen gebe es etwa 800.000 Solaranlagen auf deutschen Dächern. Weitere Information sind zu finden unter: www.solarwaerme-plus.info oder unter www.dena.de

 

Weiterbildung


Messen:

Seminare der VBG (siehe auch: www.vbg.de/seminare )

 

Aktuelle Fördermittel und Zuschüsse


Seit 24.10.2007 gibt es beim Austausch ineffizienter Öl- und Gasheizungen durch solar unterstützte Brennwertgeräte einen Investitionszuschuss in Höhe von 750 Euro. Der neue Zuschuss ergänzt die bisherige Förderung, die außerdem etwas erhöht wurde. Informationen hierzu sind auch zu finden unter: www.solarwaerme-jetzt.de

Eine neue Förderrichtlinie des Bundes, die ab 2008 gelten soll, ist in Vorbereitung. Hierbei sollen auch wieder Wärmepumpen gefördert werden. Sobald uns die Richtlinie vorliegt, werden wir hier informieren.

 

Aktuelle Vergütungssätze für Strom durch Fotovoltaikanlagen (für 2008) gemäß EEG


Freilandanlagen:

  • 35,49 Cent pro kWh
  • Dachanlagen:

  • 35,49 Cent pro kWh
  • 44,48 Cent pro kWh (30-100 kW Leistung)
  • 43,99 Cent pro kWh (über 100 kW Leistung)
  • Fassadenanlagen:

  • + 5 Cent pro kWh
  •  

    Wussten Sie schon, dass ...


     

    Letzte Hinweise


    Vorstehende Informationen sollen niemanden und nichts empfehlen, bevorzugen oder anderweitig bevorteilen bzw. benachteiligen. Fragen zu dem Inhalt beantworten wir gerne. Bitte geben Sie in diesem Falle die betreffende Nummer der Ausgabe an.

    Wenn wir unsere Informationen auch an andere Personen senden sollen, lassen Sie es uns wissen! Aber auch, wenn Sie keine Informationen mehr wünschen, werden wir diesen Service bei Ihnen einstellen. Wir wissen schließlich auch, dass im elektronischen Postkasten nicht wenige E-Mails ankommen, die nicht gelesen werden und nur Zeit kosten.

    Informationsschluss: 31.12.2007