Qualifizierte Beratung in vielen Bereichen

Informationen KURZ & BÜNDIG - Nr. 7 / Juli 2002

In eigener Sache


"Billigpflege - nicht mit uns." Unter diesem Titel fanden wir einen interessanten Artikel im Diakonie-Report Nr. 4 Juli/2002. Im Zuge allgemeiner wirtschaftlicher Probleme erreicht das auch in anderen Branchen zum Teil inzwischen nahezu übliche Preisdumping nun wohl auch die Sozialbereiche. Durch Kostenzwänge "... sollen die Wohlfahrtsverbände für über 80 Prozent ihrer Leistungen eine Preissenkung von etwa 20 Prozent hinnehmen. Professionelle Arbeit müsse jedoch angemessen vergütet werden, fordert ...". Gerade der letzte Satz soll den Bogen zur Baubranche spannen. Ein Preisverfall von teilweise rund 10 Prozent pro Jahr - und das schon seit einiger Zeit - lässt viele kleine und mittelständische Betriebe um ihre Existenz fürchten. Betroffen hiervon sind natürlich auch die Planer, sinken doch damit auch die Honorare. Das mit immer mehr Preisdumping auch "gute" Firmen auf der Strecke bleiben, lässt sich nicht vermeiden. Wir möchten deshalb eine Lanze brechen für diejenigen, die sich an diesem Preisdumping nicht beteiligen und an dessen Stelle eher durch Leistungen und Professionalität überzeugen. Gelingt dies nämlich nicht, kommt es zu immer mehr Qualitätseinbußen, die letztlich den Bauherren und den Auftraggebern schaden.

 

Technische Information – Barrierefreiheit


In den letzten Monaten und Jahren wird dem Thema Barrierefreiheit immer größere Bedeutung beigemessen. Nicht nur, dass die Menschen immer älter werden, auch das Bewusstsein für diesen Bereich wird zunehmend stärker. Es gibt immer mehr Forderungen und Vorschläge, die sich zum Teil auch in der neuen DIN zur Barrierefreiheit widerspiegeln.Die DIN 18030 wird die noch gültigen DIN 18024 und 18025 ersetzen. Unter anderem enthält die neue Norm auch Aussagen zu den Rettungswegen. Hingewiesen sei auch auf das Gleichstellungsgesetz, welches besagt, dass alle Neubauten barrierefrei gestaltet sein müssen. Für Altbauten gilt eine Übergangsfrist von 20 Jahren. Auch der Vorschlag, deutschlandweit ein Notruffax mit einer einheitlichen Nummer zu schalten, stößt vielerorts auf Unterstützung.

 

Technische Information – Feng Shui


Sicher haben Sie, liebe Leser, schon mehr weniger viel von Feng Shui gelesen oder gehört. In jedem Fall gewinnt diese aus China kommende Lehre auch hierzulande immer mehr Anhänger. Vermutlich liegt das auch am zunehmenden Leistungsdruck in unserer Gesellschaft, die uns Menschen zwingt, Möglichkeiten zum Abschalten oder Ausspannen zu finden. Feng Shui heißt übersetzt "Wind und Wasser" und hilft, Arbeitsplätze harmonischer zu gestalten, damit soziale Konflikte reduziert und das Betriebsklima verbessert werden. Dass damit auch die Motivation der Mitarbeiter steigt und der Krankenstand sinkt, ist eine logische Konsequenz. Neben Glück, Erfolg und Wohlstand soll Feng Shui also auch den Wohlfühlfaktor erhöhen.

Feng Shui ist bereits sehr alt und wird in China seit rund 3.000 Jahren praktiziert. Dabei wurde es auch in dieser Zeit den veränderten Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen angepasst. Dass das gesamte Regelwerk für die westliche Welt sehr schwer zu durchschauen ist, zeigt sich darin, dass die Ausbildung zum Feng-Shui-Berater in China rund 10 Jahre dauert.

Mit Feng Shui soll eine Verbindung zwischen den Menschen und dem sie umgebenden Haus geschaffen werden. So wird die Haustür mit dem Mund, die Fenster mit den Augen und die Außenwände mit der Haut verglichen. Während im Keller das Unterbewusstsein angesiedelt ist, befinden sich im Dach Geist und Kreativität. Letztlich fungieren die Flure als Atemwege. Sind die Energien in einem Haus gestört, kann durch professionelle Hilfe und Analyse von Lebens- und Arbeitssituationen entsprechend Abhilfe geschaffen werden. Zuerst werden die Menschen in verschiedene Typen eingestuft, für die jeweils individuelle Bedingungen gelten. Mit Feng Shui soll ein harmonisches Gleichgewicht zu allem geschaffen werden, was auf den Energiefluss einwirkt. Drückt beispielsweise eine schräge Wand von oben, kann von unten ein Licht dagegen gesetzt werden. Die in der heutigen Zeit oft verwendeten Glaswände können den Menschen den Rückhalt nehmen, was mit Vorhängen, Raumteilern oder auch Pflanzen ausgeglichen werden kann. Auch kleine Maßnahmen, wie das Abrunden scharfer Ecken, tragen zu einer Verbsserung des Energiehaushalts bei. Natürlich ist es damit genauso wenig getan, wie mit dem Verrücken von Stühlen und Tischen.

In Asien ist die Beratung durch Feng-Shui-Experten normal. So wurde die japanische Stadt Kyoto fast gänzlich nach dem Prinzip des Feng Shui gebaut. Aber auch viele, vor allem große, Unternehmen setzen bei Neu- oder Umbauten Prinzipien des Feng Shui um. In Deutschland wurde erstmals 1998 ein komplettes Baugebiet nach den Regeln des Feng Shui errichtet. Hierbei wurde auch das Gelände nach störenden Einflüssen und Wasseradern untersucht. Das derzeit größte Projekt mit Feng Shui ist ein Bürokomplex in München. Die Mitarbeiter der Bosch-Siemens-Hausgeräte-GmbH als Hauptnutzer werden wohl dann von vielen anderen beneidet ...

 

Weiterbildung


Auf folgende kostenfreie Seminare der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft möchten wir hinweisen:

Erinnern möchten wir an folgende bisher in früheren Ausgaben erwähnte Messen:

Wie bereits veröffentlicht, findet vom 30.10.-02.11.2002 in Leipzig die "denkmal 2002", die europäische Messe für Denkmalpflege und Stadterneuerung, statt. Eine herausragende Stellung bei dieser Messe nimmt dabei der 24. Evangelische Kirchbautag ein, der dieses Mal von der sächsischen Landeskirche veranstaltet wird. Der Kirchbautag befasst sich mit allen Aspekten sakraler Baukunst. Rund 400 Besucher, Architekten, Bauleute, Künstler, Journalisten und Pfarrer aus dem ganzen Bundesgebiet werden in Leipzig erwartet. Der Kirchbautag steht unter dem Thema "Sehnsucht nach heiligen Räumen" und soll eine Messe in der Messe sein. Infos: www.kirchbautag.de und www.denkmal-leipzig.de

 

Für Sie gelesen


In den VDI-Nachrichten vom 12.04.2002 fanden wir unter der Überschrift "Römerlager entsteht völlig neu" folgenden Artikel:

"Das römische Legionslager von Neuss soll fast 2000 Jahre nach seiner Zerstörung völlig neu entstehen - allerdings nur rein virtuell. Der Computer hilft dabei, das antike Festungsbauwerk am Rheinufer wissenschaftlich exakt zu rekonstruieren. Vom 23. Mai bis 18. August können die Besucher der Ausstellung "Krieg verzehrt-Friede ernährt" virtuell über die Straßen der riesigen Kaserne schlendern oder die Soldatenunterkünfte besichtigen. In den Jahren 50 bis 100 n. Chr. schützten auf dem Gelände rund 6000 Soldaten den niederrheinischen Grenzwall. Das Gelände ist nun überbaut."

 

Wussten Sie schon, dass ...


 

Letzte Hinweise


Vorstehende Informationen sollen niemanden und nichts empfehlen, bevorzugen oder anderweitig bevorteilen bzw. benachteiligen. Fragen zu dem Inhalt beantworten wir gerne. Bitte geben Sie in diesem Falle die betreffende Nummer der Ausgabe an.

Wenn wir unsere Informationen auch an andere Personen senden sollen, lassen Sie es uns wissen! Aber auch, wenn Sie keine Informationen mehr wünschen, werden wir diesen Service bei Ihnen einstellen. Wir wissen schließlich auch, dass im elektronischen Postkasten nicht wenige E-Mails ankommen, die nicht gelesen werden und nur Zeit kosten.

Informationsschluss: 31.07.2002