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Informationen KURZ & BÜNDIG - Nr. 3 / Nov. 2001

In eigener Sache


Unsere nunmehr dritte Ausgabe soll nicht als "Aller guten Dinge sind drei" verstanden werden, sondern als Fortsetzung der bisherigen beiden offensichtlich gut angekommenen Ausgaben dienen. In den vergangenen Tagen erhielten wir auch noch einige Reaktionen auf unsere erste Ausgabe, in der wir auf die Brandgefahr von unter dem Dach installierten Heizungszentralen hinwiesen. Da Vorsicht besser als Nachsicht ist, sollten zukünftig bei derartigen Installationen generell Rauchmelder eingesetzt werden. Seit einigen Tagen besitzen auch wir eine eigene Homepage. Unter www.niehsen-baumann.de finden Sie nicht nur einige Angaben zu uns und unserer Philosophie, sondern auch zum Thema Berufsausbildung und natürlich zu Projekten. Abgerundet werden die Angaben durch eine Wegbeschreibung und Anfahrtskizze, damit Sie den schnellsten Weg zu uns finden können. Bitte nutzen Sie dieses Medium recht oft, da Änderungen und Ergänzungen zeitnah eingearbeitet werden sollen. Für Anregungen, Meinungen, aber auch Kritik danken wir schon jetzt im voraus.

 

Technische Informationen – VOB


Gemäß § 13 VOB Teil B übernimmt der Auftragnehmer die Gewähr, daß seine Leistung zur Zeit der Abnahme die vertraglich zugesicherten Eigenschaften hat, den anerkannten Regeln der Technik entspricht und nicht mit Fehlern behaftet ist, die den Wert oder die Tauglichkeit zu dem vorausgesetzten Gebrauch aufheben oder mindern. Die Verjährungsfrist beträgt meist 2 oder 5 Jahre. Auf folgende Regel soll jedoch besonders hingewiesen werden, da dieser nicht immer ausreichende Beachtung geschenkt wird. In VOB/B § 13 Nr. 4 Abs. 2 heißt es: "Bei maschinellen und elektrotechnischen/elektronischen Anlagen oder Teilen davon, bei denen die Wartung Einfluß auf die Sicherheit und Funktionsfähigkeit hat, beträgt die Verjährungsfrist für die Gewährleistungsansprüche abweichend von Abs. 1 ein Jahr, wenn der Auftraggeber sich dafür entschieden hat, dem Auftragnehmer die Wartung für die Dauer der Verjährungsfrist nicht zu übertragen." Nicht selten werden für technische Anlagen erforderliche Wartungsempfehlungen ignoriert. Aber selbst wenn der Auftraggeber sich für "eine" Wartung entschieden hat, ändert dies nichts an der Gewährleistungsregelung. Im Klartext bedeutet dies, daß der Ersteller der Anlagen nach einem Jahr keine Gewährleistungsverpflichtungen mehr hat, auch wenn ein anderer Unternehmer die Wartung durchgeführt hat. Es ist daher empfehlenswert, die Ersteller neu errichteter technischen Anlagen generell mit der Wartung zu beauftragen, zumindest für die Dauer der vereinbarten Gewährleistungsfrist.

 

Seminarangebote


Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft veranstaltet u. a. in 2001 und 2002 kostenfreie Seminare zu folgenden Themen:

Bereits jetzt wirft die "light+building 2002" ihre Schatten voraus. Vom 14.-18.04.2002 findet in Frankfurt/M. diese Internationale Fachmesse für Architektur und Technik statt. Nachdem die erste Messe im Jahre 2000 die meisten Erwartungen übertroffen hatte, folgt im nächsten Jahr die Fortsetzung. Ingesamt werden über 2.100 Aussteller aus aller Welt zu den Themen Licht, Elektrotechnik, Haus- und Gebäudeautomation sowie Klimatechnik über ihre neuesten Entwicklungen informieren. Wir planen einen Tagesbesuch und können Ihnen zum Teil Mitfahrgelegenheiten anbieten. Da diese begrenzt sind, bitten wir Sie, sich rechtzeitig registrieren zu lassen, da die Zuordnung der Plätze nach Eingang der Anmeldung erfolgt.

 

Für Sie gelesen


... (ein Auszug aus der Katholischen Wochenzeitung "Tag des Herrn" Nr. 43 vom 28.10.2001): "Töne hängen, auch wenn der Choral eigentlich schon beendet ist. Organist Peter Agge ist verzweifelt und zur Begleitung der Gottesdienste im Badowicker Dom nahe Lüneburg längst auf ein elektronisches Provisorium ausgewichen. Mehr als 350.000 Mark wurden in den letzten vier Jahren in ein Instrument gesteckt, dessen historischen Wert Fachleute von vornherein bezweifelt hatten. Derzeit läuft ein Rechtsstreit, denn die Klosterkammer Hannover hat jenen Orgelbauer auf Schadenersatz verklagt, der das Instrument ihrer Meinung nach eher hin- als hergerichtet hat. ... Bis zu 850.000 Mark hatten Spezialisten für eine umfängliche Sanierung veranschlagt, doch so viel wollte die Kammer nicht ausgeben. Da kam ein Angebot des jetzt verklagten Orgelbauers gerade recht. Aber sein Manöver mißlang. Zwar bescheinigte Orgelrevisor Lothar Klein makellose handwerkliche Arbeit bis ins Detail und nahm die Orgel ab. Doch die Macken stellten sich erst später heraus. ...Der Orgelbauer, inzwischen in Bedrängnis, schob das Malheur auf das Kirchenklima. Daraufhin wurde eine neue Heizungsanlage installiert, die im Orgelbereich nicht mehr als 14 Grad zuläßt. Jetzt beschweren sich die Kirchgänger über kalte Füße. Und nun? ..."

Das ist eine gute Frage. Ohne eine Wertung für den für die Klosterkammer bedauerlichen Zustand abzugeben, ist anhand dieses Beispiels der Zusammenhang zwischen Orgel und Raumklima deutlich zu erkennen. Ein enges und rechtzeitiges Abstimmen und Zusammenarbeiten u. a. von den für die Orgel Verantwortlichen - und das sind nicht nur die Orgelbauer - und den für das Raumklima Verantwortlichen ist zum Vermeiden derartiger Probleme unerläßlich, oder?

 

Wussten Sie schon, dass ...


 

Letzte Hinweise


Vorstehende Informationen sollen niemanden und nichts empfehlen, bevorzugen oder anderweitig bevorteilen bzw. benachteiligen. Fragen zu dem Inhalt beantworten wir gerne. Bitte geben Sie in diesem Falle die betreffende Nummer der Ausgabe an.

Wenn wir unsere Informationen auch an andere Personen senden sollen, lassen Sie es uns wissen! Aber auch, wenn Sie keine Informationen mehr wünschen, werden wir diesen Service bei Ihnen einstellen. Wir wissen schließlich auch, dass im elektronischen Postkasten nicht wenige E-Mails ankommen, die nicht gelesen werden und nur Zeit kosten.

Informationsschluss: 30.11.2001